Vorbereitungen: 

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Meine aktuelle Pack- und Gewichtsliste

Jeder der sich länger als 1-2 Tage aufmacht kennt so eine Liste. Die Gewichts und Packliste. Es gibt verschiedene Faustregeln was das Rucksackgewicht angeht. Die bekannteste ist vielleicht mit maximal 10% seines Körpergewichts über lange Strecken zu wandern. Jeder der sich überlegt über mehr als 2-3 Tage unterwegs zu sein wird aber das Dilemma kennen. Und die Lösung ist nicht einfach.

Maximal 10% seines Körpergewichts

Weniger Luxus / Weniger Flexibilität

Die erste Möglichkeit ist auf Luxus bzw. Flexibilität zu verzichten. Bei mir wäre es aktuell die Möglichkeit ab und an im Zelt zu schlafen (und etwas Geld einzusparen). Wenn ich darauf verzichte brauche ich weder Zelt, noch Isomatte noch Schlafsack. Damit komme ich auf knapp unter 6kg und das ist schon verdammt attraktiv. Aber bei dem Gedanken nur auf das Hüttennetz angewiesen zu sein (bzw, Biwackschachteln) kommt nicht wirklich Freude auf.

Leichtere Ausrüstung

Oder sich noch leichtere Ausrüstung zu kaufen. Das ist aber fast nicht mehr Möglich. Die größten Posten waren hier der Schlafsack, das Zelt und die Isomatte.

Beim Schlafsack habe ich relativ lange gesucht und bin beim Hersteller Millet gelandet. Millet habe ich immer im Kopf wenn es um Everestausrüstung geht. Ihre Daunenanzüge und Schuhe sollen wohl auch bis -60° C ganz gute Dienste Leisten. Also habe ich Ihnen das Thema mit meinem Schlafsack anvertraut. Andere Hersteller verlangen für die Produktklasse < 800g knapp 250-400 Euro. Bei Millet bin ich hier bei knapp 180 Euro gelandet (Millet LTK 800, 737g, Komfort 5°C). Ich werde hier aber noch testen müssen was ich für den Preis erwarten darf. Der erste Eindruck ist aber sehr gut!

Beim Zelt ist es ein 1-2 Personenzelt (eher 1,5 Personen als 2) von Vaude (Vaude Hogan UL Argon) geworden. Hier liegt das Gewicht bei knapp 1,4kg. Ich habe es günstig bei Ebay-Kleinanzeigen gefunden. Auch das macht einen guten Eindruck. Aber auch hier später mehr.

Und bei der Iosmatte gilt. Komfort = Dicke = Gewicht. Und hier lassen sich die Gesetze der Physik nur mit viel Geld austricksen. (Therm a Rest, NeoAir XLite, 6,5cm = 385g).

Welche Art der Ausrüstung ich auf meine Alpenüberquerung mitnehmen werde muss ich erst noch ein den kommenden Monaten „erwandern“. Und hierbei ist sicherlich die größte Frage. Zelt oder kein Zelt.

Wenn Ihr Ideen habt nur her damit!